Aphorismen

Wetter im Schädel

8 Aphorismen

  1. Ich liebe die Künste; sie inspirieren und lehren mich. Das größte Kunstwerk ist der Mensch selbst, auch wenn er kein Künstler ist. Kein Wunder, denn er ist Gottes größtes Geschöpf.

  2. Gefängnis: Angst. Freiheit: der Sieg des Willens.

  3. Der Gipfel der Qual: dass all meine Bedürfnisse nur meine Wünsche sind. Der Gipfel der Ruhe: dass all meine Wünsche nur meine Bedürfnisse sind.

  4. Gefühle sind Farben, in dem Sinn, dass sie färben, nicht dass sie „Arten“ sind. Darum wird alles, was ohne Gefühl ist, automatisch als blass beschrieben: ein blasses Lächeln, ein blasser Blick, ein blasses Gedicht und so weiter.

  5. Bei langen Hörsitzungen mit Umm Kulthum ordne ich die Lieder gern so: Aghadan Alqak, Hadhihi Laylati, Al-Atlal, dann Fakkarouni. Sie stellen die logische Abfolge der Ereignisse wirklich genial dar.

  6. Neulich erkannte ich, dass ich eine Art Diskriminierung gegen Raucher betrieben hatte. Rauchen ist nur eine Gewohnheit unter Dutzenden Gewohnheiten, mit denen der Mensch Geld und Gesundheit verbraucht.

  7. Lächle, mein Lieber. Dies wird nicht deine letzte Tragödie sein, und das Leben trägt noch hässlichere Geschenke für dich.

  8. Das einzige Glück im Leben ist innere Ruhe. Frag dich immer: Wo ist deine Ruhe? Dort wirst du dein Glück finden.

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